Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

„Wir wollen Gott", lautete der Slogan des Unabhängigkeitsmarsches in Warschau am 11. November, den polnische Nationalisten organisiert hatten. Unser Foto zeigt eine Szene vor der St. Barbara Kirche, wo vor dem Marsch ein Gottesdienst abgehalten wurde. Inzwischen haben sich Vertreter der katholischen Kirche in Polen von der Vereinnahmung der Religion durch die Organisatoren des Marsches distanziert. Die traditionell stark konservative und patriotische katholische Kirche in Polen versucht derzeit ihre Position zum zunehmenden Nationalismus und Rassismus in der polnischen Gesellschaft auszuloten. Der Fotograf Piotr Malecki hatte während seiner Reportage für das polnische Magazin Polytyka das Gefühl, dass viele Menschen auf dem Marsch gar nicht genau über die rechtsextremen Hintergründe der Organisatoren Bescheid wussten.

 Der Grenzübergang von Stanizja Luhanska: Dieser Kontrollpunkt muss passiert werden, um die von prorussischen Kräften besetzte "Volksrepublik Luhansk" zu verlassen oder zu betreten. / Fotos: Nikolaus von Twickel, n-ost

Ukraine Winter is coming for Luhansk

Während der Krieg in der Ostukraine weiter tobt, liegt der Fokus der internationalen Berichterstattung meist auf der „Volksrepublik Donetsk“. Unterbelichtet bleibt das andere quasistaatliche Subjekt in der Nachbarschaft: Die sogenannte „Volksrepublik Luhansk“. n-ost-Korrespondent Nikolaus Twickel wollte in Luhansk recherchieren, aber ihm wurde die Akkreditierung verweigert. Stattdessen hat er an der Peripherie des Ukrainekriegs nach Antworten gesucht, wie die Zukunft der „LNR“ aussehen könnte.

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Interviews, Statements, Fotostrecken: Wir setzen uns mit der Aufgabe von visuellen Medien im journalistischen Kontext auseinander und zeigen Arbeiten internationaler Bildproduzenten.

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Gemischtes Doppel: Russland/Ukraine

Das Gemischte Doppel gibt jeden Mittwoch persönliche Einblicke in die Ukraine und Russland, geschrieben von Inga Pylypchuk (Ukraine) und Maxim Kireev (Russland).

Innenansichten

Ob Zensur in Ungarn, Wahlen in der Ukraine oder Proteste in Russland: Regelmäßig schreiben osteuropäische Intellektuelle für ostpol über Entwicklungen in ihren Ländern.

Stereoscope

Streitgespräche, Analysen und Essays von osteuropäischen Journalisten. Unsere Autoren diskutieren über ihr journalistisches Selbstverständnis, den Zustand der Medien und die Debatten in ihren Ländern.