Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

Morgens im Partyzug auf der Strecke von Zagreb nach Belgrad. Bis zu 700 Kroaten feiern jedes Jahr Mitte Oktober zu kroatischer und serbischer Turbofolkmusik - erst im Zug und später in Belgrader Clubs. Für die jungen Kroaten ist es, anders als für ihre Eltern, kein Problem zu serbischer Musik zu tanzen. Wenn man bedenkt, dass Ceca, eine der Heldinnen der serbischen Turbofolkszene, die Frau des Kriegsverbrechers Zeljko Raznatovic (Arkan) war, hat das Ganze natürlich auch eine politisch-historische Dimension. Für Marko Risovic, der gerade eine Fotoreportage über diese Veranstaltung macht, war es aber gut zu sehen, dass sich für die jüngere Generation in Ex-Jugoslawien die gegenseitigen Feindschaften einfach in einer großen Party auflösen können.

Berichten Korrespondenten aus Osteuropa überhaupt noch aus Deutschland? / Illustration: Oleg Borodin, n-ost

Russland Osteuropäische Korrespondenten im Ausland: Geldmangel und Selbstzensur

Auslandskorrespondenten können sich in Russland, Georgien und der Ukraine nur die großen TV-Sender leisten. Aber auch das Interesse der Bürger an internationalen Krisen ist gering. Darüber diskutieren Ekaterina Sergatskowa (Ukraine), Lika Zakashvili (Georgien) und Alexej Kowaljow (Russland) im internationalen Presseclub „Stereoscope“.

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Interviews, Statements, Fotostrecken: Wir setzen uns mit der Aufgabe von visuellen Medien im journalistischen Kontext auseinander und zeigen Arbeiten internationaler Bildproduzenten.

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Reflections about journalism, politics and culture in the original language: Find a collection of our foreign language texts here.

Gemischtes Doppel: Russland/Ukraine

Das Gemischte Doppel gibt jeden Mittwoch persönliche Einblicke in die Ukraine und Russland, geschrieben von Inga Pylypchuk (Ukraine) und Maxim Kireev (Russland).

Innenansichten

Ob Zensur in Ungarn, Wahlen in der Ukraine oder Proteste in Russland: Regelmäßig schreiben osteuropäische Intellektuelle für ostpol über Entwicklungen in ihren Ländern.

Stereoscope

Streitgespräche, Analysen und Essays von osteuropäischen Journalisten. Unsere Autoren diskutieren über ihr journalistisches Selbstverständnis, den Zustand der Medien und die Debatten in ihren Ländern.