Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

Orthodoxer Exorzismus in Ilori, einem kleinen Dorf an der Schwarzmeerküste Abchasiens. Vater Sergius, der diese Dämonenaustreibungen durchführt, ist weit über die Grenzen der international nicht anerkannten autonomen Republik hinaus berühmt. Sogar aus Moskau kommen Menschen um sich heilen zu lassen. Das Bild entstand Anfang Februar in einer Kirche, die nach russischem Vorbild umgebaut wurde – sehr zum Missfallen der Georgier, zu deren Territorium Abchasien offiziell zählt. Florian Bachmeier erzählt, dass der Kirchenraum während der vier bis fünfstündigen Zeremonie von lautem Heulen und anderen Lauten erfüllt ist. Es sind überwiegend Frauen, die sich helfen lassen wollen, unter ihnen auch sogenannte Langzeitbesessene, die zum Teil schon seit zwei Jahren auf dem Gelände wohnen, wie die Frau, die im Vordergrund des Bildes auf dem Boden liegt.

Weitere Artikel laden

Dossier

Das Beste

Reihen

Bild & Reflexion

Interviews, Statements, Fotostrecken: Wir setzen uns mit der Aufgabe von visuellen Medien im journalistischen Kontext auseinander und zeigen Arbeiten internationaler Bildproduzenten.

International

Reflections about journalism, politics and culture in the original language: Find a collection of our foreign language texts here.

Gemischtes Doppel: Russland/Ukraine

Das Gemischte Doppel gibt jeden Mittwoch persönliche Einblicke in die Ukraine und Russland, geschrieben von Inga Pylypchuk (Ukraine) und Maxim Kireev (Russland).

Innenansichten

Ob Zensur in Ungarn, Wahlen in der Ukraine oder Proteste in Russland: Regelmäßig schreiben osteuropäische Intellektuelle für ostpol über Entwicklungen in ihren Ländern.

Stereoscope

Streitgespräche, Analysen und Essays von osteuropäischen Journalisten. Unsere Autoren diskutieren über ihr journalistisches Selbstverständnis, den Zustand der Medien und die Debatten in ihren Ländern.