Korrespondent, Deutschland
Krsto Lazarevic

Krsto Lazarević lebt in Belgrad und arbeitet für verschiedene deutschsprachige Medien. Zu seinen regelmäßigen Auftraggebern gehören "Die Welt", "TagesWoche" und das "Wirtschaftsblatt". Derzeit beschäftigt er sich mit der Flüchtlingskrise und der wirtschaftlichen und politischen Lage der Balkan-Staaten. Andere Themenschwerpunkte sind Rechtsextremismus, Islamismus sowie Kunst und Kultur aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens. Krsto Lazarević studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Gender Studies in Frankfurt am Main, Valencia und Berlin. Nachdem er als Redakteur bei der bosnischen Tageszeitung Oslobodjenje und dem Wiener Wirtschaftsblatt arbeitete, verschlug es ihn nach Belgrad.

Beiträge

Der kroatische Politiker Marko Skejo hieß die Journalisten auf der Pressekonferenz mit dem Ustascha-Gruß willkommen. / Foto: Index Vijesti

Kroatien Wie dieser kroatische Nationalist erklärt, dass er kein Faschist ist

Der kroatische Nationalist Marko Skejo hat extra eine Pressekonferenz einberufen, um Journalisten zu erklären, dass er kein Faschist sei. Dabei sind Skejos sonstige Äußerungen eine düstere Tour de Force in die Abgründe der kroatischen Geschichte. Mit den Nazikollaborateuren von der Ustascha hat der Betonunternehmer ebenso kein Problem, wie damit, das Vernichtungslager Jasenovac als „Krankenhaus offenen Typs“ zu verharmlosen. Das ärgert unseren Autoren.

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