Belarus: Bunter Protest gegen die Angst Es ist still geworden um Weißrussland. Nach den demokratischen Protesten bei den Wahlen im März zieht Aleksander Lukaschenko nun, da die Aufmerksamkeit der westlichen Medien erlahmt, die Zügel wieder an. Die demokratische Jugendorganisation Subr (Bison) hat Anfang Mai ihre Selbstauflösung beschlossen, doch der Protest geht weiter – und sucht sich neue Formen. Per SMS verabreden sich Jugendliche zu so genannten Flashmob-Aktionen. Plötzlich halten sie sich für fünf Minute
Belarus: Leben mit Tschernobyl In den radioaktiv verstrahlten Regionen von Belarus, die rund 20 Prozent des Staatsgebiets ausmachen, leben nicht nur Menschen, die geblieben oder zurückgekehrt sind, sondern auch Einwanderer.
Belarus: „Ein zweites Tschernobyl ist jederzeit möglich“ „Es wurden keine Lehren aus 1986 gezogen“ Der Physiker Wladimir Kusnezow über schwimmende Atomkraftwerke und die Sicherheit russischer Atomenergie.
Belarus: Reaktionen auf EU-Sanktionen Das von den EU-Außenministern ausgesprochene Einreiseverbot für den weißrussischen Präsidenten Lukaschenko und 30 andere Offizielle wird in Minsk von Betroffenen höhnisch kommentiert. Schon in der Vergangenheit waren die genannten Personen kaum in den Westen gereist. Minsk verhängte seinerseits Einreiseverbote gegen EU-Vertreter. Die weißrussische Opposition fordert eine Ausweitung der Maßnahmen.
Belarus: Gaspreis entscheidet über Lukaschenkos Zukunft Weißrusslands wieder gewählter Präsident Alexander Lukaschenko wird am kommenden Samstag, dem 8. April, ins Amt eingeführt. Doch dessen Freude darüber dürfte durch eine Nachricht mächtig getrübt werden. Nachbar Russland präsentiert nun die Rechnung für das Wohlwollen des Kremls gegenüber dem international isolierten Staatschef: Der russische Konzern Gasprom will nach der Ukraine auch für Weißrussland die Gaspreise um mindestens das Dreifache
Belarus: Vergiftete Kindheit Wie war eine Kindheit in der Nähe von Tschernobyl? Eine Kindheit mit einem tödlichen, aber unsichtbarem Feind? – Die Autorin Nadeschda Lazko weiß es, denn sie stammt aus Gomel, der zweitgrößten und hochverstrahlten Stadt in Weißrussland. Sie erzählt davon, wie sich das Leben der Bevölkerung nach der Katastrophe änderte, davon welches Trauma es ist, mit der Gewissheit zu leben, dass die Heimat von der Strahlung „vergiftet” ist.