Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

Eine private Märchenschloss-Villa in einem Vorort von Minsk. Als der aus Belarus stammende Fotograf Vitus Saloshanka dieses spezielle Anwesen entdeckte, war das für ihn etwas Neues. Die expressive Individualität und der darin manifestierte Reichtum passten schlecht zu einem Land, das sich fast 30 Jahre nach dem Auseinanderfallen der Sowjetunion immer noch stark auf eine kollektive Erzählung beruft. Nachdem aus Belarus in letzter Zeit sehr wenig Nachrichten kamen, sorgen aktuell Berichte über einen möglichen erzwungenen Anschluss des Landes an Russland für Aufmerksamkeit.

Illustration: Oleg Borodin, n-ost

30 Jahre Mauerfall Die polnische Ironie des Schicksals: Vereint im Hass auf Russland, gespalten in der Liebe zur EU

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer und damit auch die alte Weltordnung. Kaum zwei Jahre überlebte die Sowjetunion dieses Ereignis noch. Trotz Gorbatschows Vision vom gemeinsamen „Haus Europa“ scheint es heute, als würden Russland und die EU auf verschiedenen Seiten stehen. In unserer 3-teiligen Serie berichten polnische, ukrainische und deutsche AutorInnen davon, wie sich in ihren Ländern die Haltung gegenüber der EU und Russland seit 1989 verändert hat. Teil 2: Die polnische Perspektive.

Illustration: Oleg Borodin, n-ost

Ukraine Warum Kundera falsch lag oder wie die Ukraine ihren Platz in Europa eroberte

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer und damit auch die alte Weltordnung. Kaum zwei Jahre überlebte die Sowjetunion dieses Ereignis noch. Trotz Gorbatschows Vision vom gemeinsamen „Haus Europa“ scheint es heute, als würden Russland und die EU auf verschiedenen Seiten stehen. In unserer 3-teiligen Serie berichten polnische, ukrainische und deutsche AutorInnen davon, wie sich in ihren Ländern die Haltung gegenüber der EU und Russland seit 1989 verändert hat. Teil 1: Die ukrainische Perspektive.

Stolipinovo gilt als Bulgariens größtes Roma-Ghetto: Schätzungsweise 45.000 Roma leben hier. / Nate Robert, www.yomadic.com

Kulturhauptstadt 2019 Plovdiv Unerwünscht und rausgestrichen: Kulturhauptstadt Plovdiv feiert ohne Roma

Am Anfang standen in Plovdiv Inklusionsversprechen. Als die Ausschreibung durch war, blieb vom schönen Schein der Integration nichts mehr übrig. Hinter den Kulissen wurden Roma systematisch benachteiligt, bis heute sind wichtige Projektversprechen nicht eingelöst. Über eine europäische Kulturhauptstadt, die einen Teil ihrer Bürger am liebsten verstecken möchte.

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Dossier

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Reihen

Unit

Unit is a network of journalists covering LGBTQ issues in post-Soviet states. We aim to build discussion about LGBTQ rights locally and globally.

Gemischtes Doppel Visegrad

Im Gemischten Doppel der V4-Staaten halten Michal Hvorecky (Slowakei), Tereza Semotamova (Tschechien), Márton Gergely (Ungarn) und Monika Sieradzká (Polen) im wöchentlichen Wechsel die Diskurse ihrer Länder fest.

Bild & Reflexion

Interviews, Statements, Fotostrecken: Wir setzen uns mit der Aufgabe von visuellen Medien im journalistischen Kontext auseinander und zeigen Arbeiten internationaler Bildproduzenten.

International

Reflections about journalism, politics and culture in the original language: Find a collection of our foreign language texts here.

Gemischtes Doppel: Russland/Ukraine

Das Gemischte Doppel gibt jeden Mittwoch persönliche Einblicke in die Ukraine und Russland, geschrieben von Inga Pylypchuk (Ukraine) und Maxim Kireev (Russland).

Stereoscope

Streitgespräche, Analysen und Essays von osteuropäischen Journalisten. Unsere Autoren diskutieren über ihr journalistisches Selbstverständnis, den Zustand der Medien und die Debatten in ihren Ländern.