Polen

Omega

Ich lernte Omega nach einer seiner Lesungen kennen. Er hatte sich im hinteren Teil der Bar breit gemacht, inmitten einer bunten Schar von Kumpanen, die andächtig den Worten und Gesten eines Menschen folgten, den man lesen und den man sogar im Fernsehen sehen konnte. Omega hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sein zweites Buch veröffentlicht und glänzte in der Aureole einer »großen Hoffnung der jungen Literatur«, die gerade Gestalt annahm. Der erste Eindruck war fatal: blass, geradezu...

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