Serbien: Wirbel um Länderkennung „SS“ „SS“ soll künftig das zweistellige internationale Länderkürzel für Serbien sein. Dies hat das serbische Außenministerium vorgeschlagen. Für Kritik aus der serbischen Öffentlichkeit zeigt das Ministerium kein Verständnis.
Bosnien-Herzegowina: Stiller Abschied von 505 Opfern Am elften Jahrestag des Massakers von Srebrenica, dem schlimmsten Massenmord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, werden am morgigen Dienstag die sterblichen Überreste von 505 weiteren Opfern beigesetzt. Die Leichen von zwei Dritteln der Getöteten sind noch immer nicht gefunden und identifiziert.Tilman Zülch (67), Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker International aus Göttingen, ist der zweite Preisträger der Auszeichnung „Srebrenica 1995“, die Personen
Bosnien-Herzegowina: Brunos bosnische Brüder kehren heim Während es „Problembär Bruno“ in Bayern an den Kragen ging, entwickeln sich seine Artgenossen in Bosnien-Herzegowina prächtig. Dies ist auch dringend notwendig, denn der Bosnien-Krieg in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre brachte die Bärenpopulation im Balkanland fast zum Verschwinden.Bär und Mensch kommen sich in Bosnien kaum in die Quere, dagegen ist die Wolfspopulation zur Plage geworden.
Deutschland: Sogar Österreicher schwenken Schwarz-Rot-Gold Die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland neigt sich dem Ende zu. Das Scheitern knapp vor dem Finale hat hierzulande die Feierlaune gedämpft. Dennoch überwiegt auch die Freude, der Welt ein guter Gastgeber gewesen zu sein. Tatsächlich hat sich das Deutschlandbild im Ausland unter dem Eindruck der vergangenen Wochen gewandelt, wie die Impressionen unserer Korrespondenten aus Ländern Mittel- und Osteuropas zeigen.
Bosnien-Herzegowina: Besuch des serbischen Staatspräsidenten Boris Tadic Serbien habe ein vitales Interesse daran, dass der Staat Bosnien-Herzegowina in seinen heutigen Grenzen bestehen bleibt, sagte der serbische Staatspräsident Boris Tadic bei seinem ersten Besuch in Bosnien-Herzegowina nach der Trennung seines Landes von Montenegro. Ein Referendum über die Abspaltung der bosnischen Serbenrepublik vom Gesamtstaat Bosnien-Herzegowina sei "nicht möglich".
Bosnien-Herzegowina: Flaggen-Posse aus Sarajewo Einen Monat nach dem montenegrinischen Unabhängigkeitsreferendum haben die beiden neuen Staaten Serbien und Montenegro diese Woche diplomatische Beziehungen aufgenommen. Vor der serbischen Botschaft im Nachbarland Bosnien-Herzegowina weht aber weiterhin unentwegt die Flagge des aufgelösten Staatenbundes Serbien und Montenegro. Nach den Entwicklungen in Montenegro zeigen die bosnischen Serben zunehmend Abspaltungsgelüste.