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Polen Negativfigur Erika Steinbach

Am heutigen Dommerstag eröffnet Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach in Berlin die erste Ausstellung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“. Auch Bundestagspräsident Norbert Lammert ist zugegen. Besonders in Polen und Tschechien stößt das Projekt auf Protest. Das hängt - was in Deutschland oft übersehen wird - vor allem mit der Person Erika Steinbach zusammen. Die CDU-Abgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist 1943 als Kind eines deutschen

Polen Volksabstimmung für die Todesstrafe

Polens Präsident Lech Kaczynski nennt sich selbst „Anhänger der Todesstrafe“, sein Zwillingsbruder, Regierungschef Jaroslaw Kaczynski ist auch für ihre Einführung, ebenso Justizminister Zbigniew Ziobro. Nun hat die zweite Regierungspartei LPR (Liga Polnischer Familien) einen Vorstoß gemacht, die Todesstrafe in Polen endlich wieder in Kraft zu setzen – mit einem Volksentscheid. Darauf hat der Parlamentarische Rat der Europäischen Union in Straßburg reagiert – mit

Polen Die dunkle Seite von Warschau

Die Weichsel teilt Warschau in zwei Hälften und zwei Kontinente. Auf der Ostseite – so sagen hochnäsige Hauptstädter- beginne Asien. Der Stadtteil Praga gilt als Sumpf des Verbrechens und Heimstadt von Alkoholikern und Mafia-Größen. Vor allem der gigantische Freiluftmarkt „Jarmark Europa“ mit seinen über 5000 Kleinhändlern aus Vietnam, Russland, Ukraine und dem Kaukasus regt die Fantasie an. Doch Praga wandelt sich. Die alte, verfallene Bausubstanz der Jahrhundertwe

Polen Deutsche Vertriebene verklagen polnischen Staat

Das ohnehin angeschlagene deutsch-polnische Verhältnis steht vor einer schweren Belastungsprobe: Die Vertriebenenfirma „Preußische Treuhand“ will im Herbst am Europäischen Gerichtshof Polen auf Rückgabe oder Entschädigung enteigneten Eigentums von Vertriebenen verklagen. Die Klage war jahrelang vorbereitet worden und hat in Polen große Ängste geschürt. Als Reaktion darauf gründete sich dort eine „Polnische Treuhand“.

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