Bosnien-Herzegowina: Sehnsucht nach Europa Zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Abkommens von Dayton im November 1995 ist Bosnien-Herzegowina immer noch ein zerrissenes Land. Daran, so meinen internationale Beobachter wie der EU-Bosnien-Beauftragte Carl Bildt, ist die EU nicht schuldlos. Die drei streitenden Ethnien – Bosnier, Kroaten und Serben – sollten mehr Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen und stärker zu Kompromissen gezwungen werden. Vor allem die jungen Leute träumen von einer EU-Mitgliedschaft des Landes als
Bosnien-Herzegowina: Die Sehnsucht nach Europa Der sechsstündige Besuch von Bundeskanzler Schröder am Dienstagnachmittag beim deutschen Truppenkontingent in Sarajewo war einer der seltenen Augenblicke, in denen Bosnien wieder einmal für Schlagzeilen sorgte. Sonst ist es ruhig geworden um das Land, das zehn Jahre nach dem Friedensabkommen von Dayton noch immer zerrissen ist: Es gibt zwei Müllabfuhren, zwei Feuerwehren und getrennte Radio- und Fernsehsender. Auf Landesebene gibt es von allem drei: drei Lehrpläne, drei nationalisti
Bosnien-Herzegowina: Die geteilte Stadt an der Neretva Die neue Alte Brücke lockt wieder Touristen nach Mostar und langsam kehrt die Normalität in die multiethnische Stadt zurück.
Bosnien-Herzegowina: Der olympische Geist kehrt zurück 1984 war die Welt noch in Ordnung, damals fanden die Olympischen Winterspiele in Sarajevo statt. Dann kam der Krieg und der Terror der Scharfschützen, dann ein brüchiger Friede. Doch Sarajevo ging nicht unter und erkämpft sich jeden Tag ein Stück Normalität zurück. Auf den olympischen Abfahrtspisten wird wieder Ski gefahren. Die Berge sind ein Paradies, das Touristen noch entdecken müssen.