Deutschland: Gemeinsam für die Nutzung von Bioenergie Seit einem Jahr unterstützt Deutschland Russland und die Ukraine bei der Nutzung von Bioenergie. Auf der Grünen Woche in Berlin kündigten Vertreter der drei Länder an, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Besonders die Ukraine hat großes Interesse, neue Energiequellen zu erschließen und Biomasse auf den europäischen Markt zu bringen. In Russland müssen indes bald konkrete Schritte zur Ausgestaltung der Energiestrategie bis 2030 erfolgen.
Russland: In Russlands Süden geht die Sonne auf Nicht erst seit Russlands Ankündigung, die CO2-Emissionen um 25 statt wie bisher geplant um 15 Prozent zu senken, kommt in die Energiepolitik jenseits von Erdgas und Öl Bewegung. Die erneuerbaren Energien sollen bis 2020 massiv ausgebaut werden. Die Branche hofft nun, dass der Ankündigung bald auch finanzielle Anreize folgen. Heute schon setzen einige Firmen auf den Nischenmarkt Solarenergie.
Deutschland: Freiwilligendienste gegen Vorurteile Freiwilligendienste ermöglichen jungen Menschen die Begegnung mit anderen Kulturen – so auch Roma aus Osteuropa. Seit 2006 gibt es einen Platz für Roma-Freiwillige in der St. Josefspflege im schwäbischen Mulfingen. Nach nur fünf Jahren Schule und ohne deutsche Sprachkenntnisse war der Freiwilligendienst für Judit Lakatos aus der Ukraine ein großer Schritt.
Polen: Erneuerbare Energien vernachlässigt Am Montag hat im polnischen Poznan (Posen) die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen begonnen, auf der der Nachfolger des Kyoto-Protokolls vorbereitet werden soll. Doch das Gastgeberland Polen ist beim Thema Klimarettung nicht gerade ein Vorreiter: Es orientiert seine Strategie für erneuerbare Energien zwar an den Vorgaben der EU, bleibt aber in einem zentralistischen Ansatz gefangen: Anreize für kleine Erzeuger fehlen. Lediglich die steigenden Energiepreise bringen Hausbesitzer zum Einsatz vo