Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

Die „Krim-Brücke“, die der ältere Herr hier von einer Aussichtsplattform durch ein Fernrohr betrachtet, wurde am 15. Mai – vier Jahre nach der Krimannexion - von Putin persönlich eröffnet. Die umgerechnet vier Milliarden Euro teure und mit 19 Kilometern längste Brücke Europas ist ein politisch-strategisches Prestigeprojekt der Russischen Regierung. Die EU verurteilt das Bauwerk als Verfestigung der widerrechtlichen Aneignung der Krim und hat Sanktionen gegen am Bau beteiligte Unternehmen beschlossen. Die meisten Bewohner der Krim versprechen sich vor allem günstigere Preise auf der seit der Annexion nur mit dem Schiff oder Flugzeug erreichbaren Halbinsel. Florian Bachmeier fotografierte die Szene im Rahmen einer Reportage über die Auswirkungen des Riesenprojektes auf die Menschen in der unmittelbaren Umgebung. Bachmeier erzählt, dass Aljoscha, der Herr am Fernglas, trotz großer Begeisterung für die neue Brücke, bisher noch keinen Grund hatte, auf die andere Seite zu fahren. Die Reportage erscheint demnächst auf ostpol.

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